Lufthansa Sportverein Hamburg e.V.

Sparte Tauchen

Wo liegt Nordhusia?

Wo liegt „Nordhusia“?

Rund 320 KM südöstlich von Hamburg im Sundhäuser See, nahe Nordhausen/Thüringen. Wer hatte die Idee? Silke – und wer hat´s gemacht? Kai & Dieter!

Am Sonntagnachmittag, den 21.8.16 fuhren wir los und quälten uns über die verstopfte A7 via Hannover in 5 Std. dahin!! Nach einer entspannten Nacht in der Tauchbasen-Pension (alles neu gemacht, die Seen vor der Tür, Aldi keine 100m neben uns) streiften wir den Charme des Industriegebiets ab und machten unseren ersten Tauchgang um 10 Uhr morgens. Ziemlich klares Wasser und oben 20°C warm – so sollte es doch nicht schwierig sein, das ca. 100m entfernte Ziel mit Ponton und verschiedenen Bojen zu finden? Na ja, ein Großkreis um den Ponton und dann sahen wir in ca. 13m Tiefe schemenhaft die Stadtmauer von „Nordhusia“. Witzig gemacht: das Recycling-Betonwerk nebenan lieferte die Fundamente und Wände, ein Kran versenkte die Teile, wo Sie UW wieder aufgebaut wurden. Zwei Wohnhäuser (die Dächer sind tw. offen und innen mit Figuren und etwas Deko versehen), eine offene Kirche mit Turm, ein Friedhof plus offenes Grab mit künstl. Gerippe, sowie die Stadtmauer mit Tor und Turm. Auf den 600 qm sind dann noch ein Galgen, Brunnen, einige Bäume und diverse Figuren aufgestellt. Kaum betaucht man das Dörfchen, werden wir auch schon gierig von vielen Barschen begleitet, die nach Kleintieren suchen, die unser Flossenschlag manchmal aufwirbelt. Auch in den Bäumen: viele Fische! Wir lassen mal Fotos und Film für sich sprechen!

Der Sundhäuser See mit seinen Wracks, Plattformen, Sichtweiten und dem Dörfchen erinnert uns doch etwas an Hemmoor. Die weiteren Tauchgänge führten uns dann zum Wrack „Charlotte 2“ in über 20 m Tiefe und noch zweimal nach Nordhusia. Doch jedes Mal bescherten uns die „Nebel des Grauens“ (Sulfid Nebel bei 10 m) eine schwierige Orientierung in Dorf. So viel Tauchbetrieb war doch gar nicht am Mo+Di? Spätestens beim letzten Tauchgang sahen wir die Übeltäter: eine Gruppe von großen Spiegelkarpfen! Wie schon im Jahr zuvor beobachtet im Kulkwitzer See bei Leipzig, bohren sich diese Viecher zum „Grasen“ tief in den Bewuchs und das mehrfach über den Tag. Dabei werden nicht nur die Wurzeln rausgerissen, sondern auch der sedimentierte Unterboden freigelegt! Durch den Grundwasserdruck sieht man dann aus diesen „fauligen“ Löchern Sulfid Nebel austreten.

Schade für die Taucher und die Basis von 7 Oceans (Dr. Tröger), die diese aufwendige Infrastruktur geschaffen hat, zumal diese Fische auch nicht weggeangelt werden („in der Größe schmeckt Karpfen nicht mehr…“).

Aber auch der angrenzende Möwen See verspricht klares & tiefes Wasser. Selbst die Stadt Nordhausen überraschte uns mit einer Altstadt und hat sogar Straßenbahn!

Als uns dann noch die Rückfahrt in 3:20 Std. gelang, war das Fazit klar: ein interessanter Ausflug zum Tauchen mit Wiederholungspotential (wenn nicht die Baustellen wären auf der A7…)

Dieter Zimmermann

 

Hamburger Flossen-Meisterschaft des HTSB am 21.2.2016

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Unsere 4 x 50 gemischte Seniorenstaffel war zwar nicht die leistungsstärkste (Gudrun, Erich, Jörg & ich), aber hatte das Mindestalter von 170 Jahren (Achtung: das ist nur 42,5 Jahre im Durchschnitt!) mit 267 deutlich nach oben angereichert.

Wenn man das Wort Senioren ernst nimmt, hätten wir somit Platin bekommen müssen. Bei den ersten drei Teams kamen ja Zweifel auf, ob die überhaupt die 170 zusammen erreichen...

„Teamgeist" – dabei sein, ist schon viel!

Das Helga Ramien Gold und Silber als Newcomer(in) zog ist toll, auch Jan Horn war mit viel Silber dabei. Ivo Gericke mag es wurmen, das diesmal nur zahlreiches Silber dabei war. Auch er leidet an der Altersgruppen-Konkurrenz.

Somit entweder härter trainieren oder gelassen die nächste Altersgruppe abwarten!?

Schauen wir mal...

Erstmal haben wir Ruhe für ein Jahr, aber es wird sich lohnen, 2017 die Meldeliste genauer anzuschauen in Bezug auf Chancen in der eigenen Altersgruppe.

Der gute Zweck &  unerwartetes Wetter

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Zwei (Tauch-)Kollegen auf einem Flur bei der LH: Rainer Kiep von der TSG Oceanic Neumünster und Dieter Zimmermann vom Lufthansa Sport Verein-Hamburg.
Schnell entstand die Idee, das Antauchen am 24.4.2016 gemeinsam zu machen, verbunden mit einem guten Zweck: Das Startgeld für das Schatztauchen wird dem NABU-Projekt „Meere ohne Plastik“ gespendet.

 

https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/meere/muellkippe-meer/muellkippemeer.html


Aus der Erfahrung des LSV von 2013 wurden die gespendeten Schätze diesmal nicht UW ausgelegt, sondern nur kl. markierte Schwimmkörper an einem Stein angebunden. Parallel dazu hat Dieter Schatzkarten vom Strand angefertigt und markante Stellen markiert. Hier wurden Schätze (#1-7) dann am 24.4.16 morgens vergraben.

Weiterlesen: Der gute Zweck &  unerwartetes Wetter

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 3 / 2017